Der nächste geplante Qualifizierungsstart ist am 25.03.2019

Für Migrantinnen und Migranten, die eine Krankenpflegeausbildung in ihrem Heimatland absolviert haben und ihren Beruf in Deutschland ausüben möchten, bieten sich viele Einsatzmöglichkeiten. Allerdings benötigen sie eine offizielle Anerkennung Ihres ausländischen Abschlusses.

Für die offizielle Anerkennung müssen ein Anerkennungsverfahren und Prüfungen durchlaufen werden. Das EWZ begleitet und unterstützt seine Teilnehmenden von der Einreichung der beglaubigten und übersetzen Unterlagen beim LPA - Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie der Bezirksregierung Düsseldorf - bis hin zur mündlichen und praktischen Kenntnis- bzw. Eignungsprüfung und der fachsprachlichen Prüfung durch das örtliche Gesundheitsamt.

Vor Beginn der Maßnahme vermitteln wir die potenziellen Teilnehmenden in eine sozialversicherungspflichtige Anstellung – zunächst im Helferbereich - bei einem Unternehmen / einer Einrichtung aus der Gesundheits- und Pflegebranche. Das EWZ kooperiert regional und überregional mit einer großen Anzahl an Krankenhäusern, Ambulanten Pflegediensten etc., die bereit sind, die berufsbegleitende Vorbereitung auf die Anerkennung zu unterstützen. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden, die in den Unternehmen als Pflegehelfer/innen eingestellt sind, in der Regel nach erfolgreicher Prüfung einen Vertrag als Fachkraft und das entsprechende Gehalt.

Im Rahmen des berufsbegleitenden Unterrichts werden die Teilnehmenden intensiv und individuell in Theorie und Praxis auf ihre Kenntnisprüfung beim LPA vorbereitet. Ihnen werden alle erforderlichen fachlichen und interkulturellen Inhalte vermittelt, die relevant sind, um die in Deutschland notwendigen Anforderungen für die staatliche Anerkennung der Fachqualifikation zudem die Erfordernisse in der Krankenpflege in Deutschland zu erfüllen. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden in der medizinischen Fachsprache Deutsch geschult.

Besonderheiten der Nachqualifizierung, die wir nunmehr seit vielen Jahren erfolgreich und mit hoher Nachfrage seitens der Pflegedienste und Krankenhäuser durchführen, sind u. a.:

  • Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen in der Kranken- und Gesundheitspflege
  • Berufsbegleitende Vorbereitung auf die erforderlichen Krankenhauspraktika und auf die Kenntnis- bzw. Eignungsprüfung beim LPA
  • Finanzierung der Nachqualifizierung über Bildungsgutschein
  • Enge Betreuung sowie persönliche Unterstützung/Coaching der Lernenden
  • Hervorragende Zusammenarbeit mit den beteiligten Unternehmen/ Einrichtungen und Arbeitgeberservices, z. B. dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Dortmund, der die Unternehmen mit dem Programm WeGebAU unterstützt

 

Wir beraten Sie gerne

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Iris Naumer
Examinierte Krankenschwester, Heilpraktikerin
Koordinatorin „Piaf – Pflege in allen Farben“
Telefon: 0231 728484-28
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Christiane Steffens
Diplom-Pflegepädagogin, Examinierte Krankenschwester
„Piaf – Pflege in allen Farben“
Telefon: 0231 728484-28
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Handout / Handreichung

Erfolgsquote seit 2013

Anerkennungsverfahren bestanden
Nicht bestanden
Nicht zur Prüfung zugelassen oder angetreten
Für diese Teilnemerinnen und Teilnehmer läuft noch das Anerkennungsverfahren


Erfolgreich bestanden:
89%
Integration in Arbeit:
100%

Die prozentuale Statistik - „Erfolgreich bestanden“ und „Integration in Arbeit“ - wird seit 2013 jeweils nach Beendigung der Nachqualifizierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgenommen.

Letzte statistische Auswertung: 17.01.2019

(Bild: Marie Antonate Nakamya / Iris Naumer)

Ihre Jobaussichten sind aller bestens

Eine Frau aus Uganda lernt beim EWZ in Eving die Feinheiten des Krankenschwester-Berufs.

Marie Antonate Nakamya (32) hat in ihrer Heimat Uganda den Beruf der Krankenschwester erlernt. Seit 2014 ist sie in Deutschland. Heute – drei Jahre später – hat sie bereits mehrere Jobangebote als anerkannte Krankenschwester, ein Angebot ist sogar unbefristet. Geholfen hat ihr dabei auch der „Piaf“- Kurs beim Entwicklungszentrum für berufliche Qualifizierung und Integration (EWZ) mit Sitz in  Eving. Der Kurs richtet sich an Migrantinnen und Migranten, die in ihrer Heimat Krankenpfleger oder Krankenschwester gelernt haben und nun die Besonderheiten dieser Berufe in Deutschland kennenlernen sollen. Die Erfolgsquote so Iris Naumer, Kursleiterin: 100 Prozent – heißt: Alle Teilnehmer dieser Kurse haben anschließend auch eine Stelle gefunden.

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Gleichheitsgrundsatz:

Die auf dieser Seite enthaltenen Angaben beziehen sich grundsätzlich sowohl auf die männliche als auch auf die weibliche Form. Zur besseren Lesbarkeit wird auf die zusätzliche Bezeichnung in weiblicher Form verzichtet.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass das EWZ sich ausdrücklich zu der im Artikel 3 GG verankerten Gleichheit der Menschen bekennt.